Archive for the ‘Podcast’ Category

Wohin mit der Kohle Nr.9 – Komm in den Garten! Dein-Gemuese e.V. Nürnberg

9. Juni 2014

Komm in den Garten Banner Woher kommt eigentlich was wir essen? Bio-Import aus Asien? Konventioneller Anbau aus der Region? Egal – Hauptsache billig?

 

Immer mehr Menschen stellen sich diesen Fragen ganz praktisch, wollen wissen wie die Lebensmittel enstanden sind die sie zu sich nehmen und eigentlich am liebsten ihr Gemüse selbst anbauen.

140529 Ulrike EichlerMit Ulrike Eichler, einer Mitgründerin des Vereins „Dein Gemüse e.V.“  haben wir am „Vatertag“ ein ausführliches Interview geführt – hört doch einfach mal rein:  Zum Runterladen einfach Rechtsklick und „Ziel speichern unter….“Download oder direkt hier im Player anhöhren „

Gerade in einer Großstadt hat nicht jeder einen eigenen Garten und/oder das notwendige Wissen übers „Gärtl´n“. Da kommt die im Ursprung aus Österreich stammende Idee gerade richtig – Die sog. Selbsterntegärten machen es selbst Anfänger*innen leicht mit der Selbstversorgung zu beginnen. Man pachtet ein Stück bestelltes Feld (2×20 Meter) auf dem schon alles gesät und gepflanzt ist was man so in der Küche brauchen kann. Von Salat über Karotten, Kohl, Kartoffeln, Zwiebeln bis hin zum Zuckermais sind 20 verschiedene Gemüsearten bereit dazu, dass man sich selbst um sie kümmert. Wenn fleissig gegossen,  Unkraut gejätet und gegen unliebsame Gäste wie beispielsweise den Kartoffelkäfer vorgegangen wurde, kann man mit so einer 40 m² Parzelle einen 2-3 Personenhaushalt mit regelmäßiger Ernte beglücken. Das ganze natürlich ohne künstlichen Dünger und giftfrei – versteht sich ja von selbst. Alles was man dazu an Material und Werkzeug braucht wird zur Verfügung gestellt.

Organisiert wird der Selbsterntegarten in Vereinsform. Mit Zahlung des Vereinsbeitrages für eine Saisonmitgliedschaft in Höhe von 160€ ist es auch schon getan und dem Losgärtnern steht nichts mehr im Wege. Zwei Gartenstücke stehen derzeit in Nürnberg zur Verfügung.

Eins in Wetzendorf:140601 - Garten Wetzendorf

 

und ein weiteres in Höfen:

140601 - Garten Höfen

Die Förderung sozialer Projekte, wie Kooperationen oder die Spende freier Flächen an gemeinnützige Organisationen wird noch durch eine Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Mehr Infos unter http://www.dein-gemuese.de

Gespendet werden kann natürlich auch – sobald die Gemeinnützigkeit anerkannt ist auch noch steuerlich abzugsfähig. Über die Frage von „Fördermitgliedschaften“ ist auch noch nicht entgültig entschieden, wird es aber sicherlich geben.

Eine Ausrede billiges gespritzes Gemüse zu kaufen, dass im ungünstigten Fall um die halbe Welt gereist ist gibt es nun definitiv nicht mehr.

Auf geht´s – gärtl´t werd!

 

Feedback über Facebook:

Henry Siman Tovbiowelle is seit jahren sowas von „ausgelutscht“. hatte in den 80´igrn selbst hirsebrei auf demo´s gekocht für frau kelly. heute geh ich zu meinem türk. tante emma laden in der nachbarschaft, u. freue mich über besten fränk. spargel für 0,99ct per 1,5 kilo. gutes aus der region geht auch billig!
10. Juni um 01:15
Frank Besswarum bio „ausgelutscht“ ist versteh ich net?? kein Gift und kein Kunstdünger sondern natürliche fruchtbare Böden und Verzicht auf genmanipuliertes Obst und Gemüse ist so aktuell wie nie. Den Spargelpreis finde ich schon erstaunlich – entspricht 66 Cent pro Kilo – ws soll der Bauer und der Spargelstecher den da noch dran verdient haben?
12. Juni um 10:11
Robert KästnerBillig ist – egal über welches Produkt man redet – der falsche Begriff wenn man irgendetwas mit dem Thema Respekt vor Produzenten und Qualität am Hut hat.
Der korrekte Begriffe wäre „preiswert“.
Denn darin steckt schon von vorneherein das Wort „Wert“.
Was kann einem Spargel, der Bauer und seine Mitarbeiter wert sein, wenn man das Kilo für 0,66 € kaufen kann.
Mal abgesehen von der Situation, dass der Spargel der letzte am Samstag kurz vor Ladenschluss ist und die Alternative Wegwerfen bedeutet.

12. Juni um 18:26

 

Europäische Holocaustgedenkstätte Landsberg

6. Juli 2013

Wieder mal im Urlaub, diesmal im Allgäu, bietet sich eine weitere Gelegenheit zur Bildung. Ein Hinweisschild „KZ-Gedenkstätte“ auf der Hinfahrt, kurz nach Landsberg am Lech auf der B 17 Seestall, lockte uns zu einem Ausflug.

Die Besichtigung der „Gedenkstätte“ fiel dann doch leider etwas spärlich aus. Gut einen halben Kilometer außerhalb des Dorfes, kein Parkplatz – Auto auf die Wiese und die letzten 150 Meter zu Fuß. Ein Betonhexagon auf einem mit Immergrün bewachsenen Beet in Form eines Davidsterns.

"Gedenkstein"

„Gedenkstein“

Die Inschrift „Wir waren Juden. Das war unsere Schuld.“ ist wohl ein bisschen mehr als nur unglücklich. „Errichtet von der Bayerischen Staatsregierung 1950“ steht auf einer zweiten Seite zu lesen. Das erklärt wohl auch die merkwürdige Innschrift. Und das war´s dann auch schon!?

"...Das war unsere Schuld"

„…Das war unsere Schuld“

Kein Hinweis warum der Stein an dieser Stelle steht, kein Hinweis auf die Opfer. Vier Seiten des Hexagons sind leer und wären durchaus geeignet dem geneigten Besucher weitere Informationen zukommen zu lassen.

Das Internet musste dann helfen und verhalf zur Erkenntnis, dass es sich bei der „Gedenkstätte“ um eine Massengrab handelt in dem wahrscheinlich 22 Tote bestattet sind, die vermutlich aus den KZ Außenlagern um Kaufering stammten. (Quelle: http://www.spuren-landsberg.de).  Hier sollte sowohl die Gemeinde Seestall als auch die Staatsregierung dringend nachbessern.

Bei der Recherche stießen wir dann noch auf die „Europäische Holocaustgedenkstätte Landsberg“

http://www.buergervereinigung-landsberg.de/

Die Bürgervereinigung hatte im Jahr 1987 einen Teil des KZ Lagers „Kaufering VII“ von der Stadt Landsberg erworben und pflegt seit dem die Gedenkstätte. Ein Spontanbesuch führte zwar letztlich vor verschlossene Tore – hat aber vielleicht trotzdem einen gewissen Informationswert.

Ca. 13 Minuten zum Download (Rechtsklick und Ziel speichern unter…….)130704 Holocaustgedenkstätte Landsberg

Kaufering VII

Kaufering VII

Von Stacheldraht umgeben

130704 Kaufering 7.3

Möglicherweise ergibt sich noch eine Führung, dann gibt es noch ein Update unter der Kategorie „Wohin mit der Kohle?“.

Wohin mit der Kohle? Nr. 8 Friedensforum Nürnberg

31. März 2013

LogoPassend zu Ostern und zu den Ostermärschen habe ich meine monatlichen 50 € diesesmal dem Friedensforum Nürnberg zukommen lassen. Im Interview mit Ewald Ziegler unterhalten wir uns über die Zeit, als Friedensbewegte Menschen noch zu  10tausenden in Nürnberg zum Egidienberg Ostermarschierten bis heute, wo der Ostermarsch von knapp 1000 Menschen begangen wird und es scheint, als wäre es selbstverständlich, dass deutsche Soldaten in verschiedenen Ländern der Welt töten und sterben – wofür eigentlich? Diese Frage lösen wir im Interview zwar nicht auf, spannend ist es trotzdem – viel Spaß beim Hören gleich hier im Player.

oder zum Download (Rechtsklick und „Ziel speichern unter….)

Weitere Infos zum Nürnberger Friedensforum unter www.friedensforum-nuernberg.de

Spenden zur Unterstützung, nicht nur des Ostermarsches an:

Sonderkonto Ewald Ziegler
Postbank Essen
BLZ 360 100 43
Kto-Nr. 695292437

Warum streng geheim? Barbara John und Franz Schindler zum NSU im Eckstein in Nürnberg

17. März 2013

 

Unter der Überschrift „Warum streng geheim?“ hatte das Eckstein (haus der evang. luth. kirche in nürnberg) zu einem Vortrags- und Diskussionsabend eingeladen.

Nach den Grußworten von Pfarrer Stöhr und der türkischen Generalkonsulin hatte Barbara John, Obfrau für die Opfer der NSU, Gelegenheit ihre Arbeit vorzustellen.20130311_195443

 

Ihren Vortrag zum Download (Rechtsklick „Ziel speichern unter…)

oder direkt zum Anhören hier im Player:

 

20130311_200101

Im Anschluss berichtete Franz Schindler (Vorsitzender des NSU Untersuchungsausschuss in Bayern) von der Arbeit des Untersuchungsausschuss. Der auch in der Diskussion wiederholt geäußerte Meinung „Die Polizei und Ermittlungsbehörden seien eher unpolitisch.“ ist aus meiner Sicht vehement zu widersprechen. Gerade durch die Sabotage der Aufklärung der NSU-Morde durch Behördenmitarbeiter, aber auch durch das Verhalten von Ordnungsbehörden wenn es um Genehmigungen von Naziaufmärschen und Gegenprotesten nicht zuletzt in Gräfenberg geht, zeigen mehr als überdeutlich, dass es latent und mehrheitlich rechtskonservatives Gedankengut bis hin zur versteckten oder offenen Sympathie von Nazis gibt. Auch in der Rechtssprechung zeigt sich durch einen einfachen Vergleich von verhängtem Strafmaß bei ähnlichen Delikten, dass der „Feind“ offensichtlich immer noch links steht.

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Bild: Wikipedia / Tobias Klenze / CC-BY-SA 3.0

Der Beitrag von Franz  Schindler hier zum Download oder direkt zum Anhören im Player:

 

 

 

 

 

 

Wohin mit der Kohle? Nr.7 Rote Hilfe e.V.

16. März 2013

rote Hilfe logoWer gelegentlich oder regelmäßig auf Demonstrationen gegen Nazis, gegen Atomkraft oder Castortransporte oder positiv formuliert für Umwelt und friedliches Miteinander, für soziale Gerechtigkeit geht, kriegt früher oder später mit, dass es die „Rote Hilfe“ gibt. Was das genau ist, wer sich an die „Rote Hilfe“ wenden kann und warum es immer besser ist, nicht mit Polizei oder Staatsanwaltschaft zu reden, erfahrt ihr in der heutigen Ausgabe.

Regelmäßige Mitarbeit, gerne auch die Gründung von neuen Ortsvereinen auf dem flachen Land und vorallem Spenden und dauerhafte Mitgliedschaft sind herzlich willkommen.

Den Podcast hier zum Download (Rechtsklick und „Speichern unter…..“)

oder direkt hier zum Anhören im Player.

Zentrales Spenden- und Beitragskonto:

Rote Hilfe e.V.

Konto Nr. 191 100 462

BLZ 440 100 46

Postbank Dortmund

Weitere Infos unter http://www.rote-hilfe.de

Wohin mit der Kohle? Nr. 6 Afro K.I.D. Nürnberg e.V.

26. Januar 2013

Logo Das K.I.D. steht nicht für das englische Kids sondern für Kommunikation und kulturelle Identität, Information und Integration, Deutsch-afrikanische Freundschaft.

Dass der Verein aber trotzdem mit afrikanischen Kindern und ihren Familien arbeitet und was er sonst noch alles tut, habe ich in einem 12 minutigen Interview erfahren.

Aktive Hilfe, Fördermitgliedschaft (12 € jährlich) und Spenden sind herzlich willkommen.

Spendenkonto:
Afro K.I.D. Nürnberg e.V.
Sparkasse Nürnberg
Kto. Nr. 6216675
BLZ 76050101

Weitere Informationen unter: www.afrokidev.de

Das Interview zum Download (Rechtsklick und „Ziel speichern unter…“ oder gleich hier im Player anhören.

https://gulfneknuf.files.wordpress.com/2013/01/121221-afro-k-i-d-nc3bcrnberg.mp3

Wohin mit der Kohle? Nr. 5 Forschungsstelle für Menschenrechte e.V.

26. Dezember 2012

Forschungsstelle für Menschenrechte

In der Weihnachtsausgabe widme ich mich einer Organisation, die sich überwiegend der Begleitung und Dokumentation von Demonstrationen verschrieben hat. Die Forschungsarbeit darüber gibt dem Verein seinen Namen. Darüberhinaus betätigt sich der Verein noch in der Beratung von Hartz IV EmpfängerInnen.

Das 30minütige Interview  zum Download (Rechtsklick und „Ziel speichern unter…“) oder gleich hier im Player anhören

MitarbeiterInnen und Sachspenden sind gesucht.
Ausführlich Informationen über das Wirken des Vereins und die Möglichkeit das Jahrbuch 2011 zu erwerben (unbedingte Empfehlung!)  unter http://forschungsstelle-menschenrechte.weebly.com.

Spendenkonto:
Kontoinhaber: Forschungsstelle für Menschenrechte e.V.
Bank: Sparkasse Vorpommern
BLZ: 15050500
Kontonummer: 182016722
Verwendungszweck: „Spende Menschenrechte-Verein“

Auch ein „gefällt mir“ Klick ist möglich: https://www.facebook.com/Forschungsstelle.fuer.Menschenrechte

Bitte spendet fleisig weiter auch in 2013 wenn es wieder heißt: „Wohin mit der Kohle?“

Wohin mit der Kohle? Nr. 4 Nürnberger Bündnis Nazistopp

21. Oktober 2012

Mit einem Monat Pause, zum Teil urlaubsbedingt, erscheint heute eine neue Folge aus der Reihe „Wohin mit der Kohle“. Zu Besuch beim

erzählte uns Max etwas über die Entstehung und Arbeit des Bündnisses.

Zum Runterladen hier zum Download Mit Rechtsklick und “Ziel speichern unter…”

oder gleich hier im Player anhören:

Unterstützung in Form von Spenden ist immer herzlich willkommen an:

Max Gnugesser-Mair
Stichwort „Nürnberger Bündnis Nazistopp“
Postbank Nürnberg
BLZ 76010085
KontoNr. 170678857

Da es sich um keinen gemeinnützigen Verein handelt, kann der Betrag steuerlich nicht geltend gemacht werden. Weiter Informationen und Möglichkeiten der Kontaktaufnahme findet ihr unter: http://www.nazistopp-nuernberg.de

Besuch im KZ Ebensee (Oberösterreich)

6. September 2012

In den Pfingstferien besuchte ich das KZ Ebensee, welches als Außenlager des KZ Mauthausen angelegt wurde um ursprünglich die Entwicklung und die Produktion der „Wunderwaffe“ V2 unter die Erde zu verlegen. Bereits 1959 wurde das Lagergebiet zur Besiedelung freigegeben.

Torbogen des ehemaligen Haupteingangs zum Lager

Folgen Sie mir bei der 35 minütigen Besichtigung mit den Ohren. Zum Download (Rechtsklick und „Ziel speichern unter….“) oder direkt hier:

Das Interview mit einer Bewohnerin der „KZ Siedlung“ rundet den Besuch ab. Zum Download (Rechtsklick und „Ziel speichern unter….“) oder direkt hier:

Ich beschränkte mich bei der Besichtigung auf den Friedhof und den Gedenkstollen. Wer nach Ebensee kommt, sollte in jedem Fall auch dem Zeitgeschichte Museum Ebensee einen Besuch abstatten.

Literaturempfehlung: „Stimmen aus dem KZ Ebensee“ 15,-€ z.B. bei buchhandel.de
Für eine größere Ansicht auf die Bilder klicken.

Wohin mit der Kohle? Nr. 3 Die Nürnberger Karawane

9. August 2012

In der Reihe „Wohin mit der Kohle“ wurde im Juli vom Verein zur Förderung alternativer Medien die „Karawane“ in Nürnberg vorgeschlagen.  Ausgeschrieben heißt der gemeinnützige Verein „Förderverein für soziale und politische Rechte von Flüchtlingen und Migranten e.V..“

Heute hatte ich mich dort mit Claudia verabredet und auch gleich ein paar Flüchtlinge getroffen um mit Ihnen gemeinsam ein Interview zu führen.

Eigentlich wenig überraschend aber trotzdem schockierend sind die Umstände unter denen Menschen in Deutschland leben müssen, die aus ihren Ländern fliehen – entkommen ist wohl meist die bessere Umschreibung.

Im besonderen der bayerische Staat verhält sich in einer Form gegenüber Asylsuchenden die nicht anders bezeichnet werden kann als der Versuch durch brutale Abschreckung die  Zuwanderung vor allem aus afrikanischen Staaten  zu verhindern. Staatlich verordneter Rassismus, der auch immer wieder zu Suiziden bei Flüchtlingen führt.

Wer Interesse an einer Mitarbeit bei der Karawane Nürnberg hat oder als Asylsuchende/r Kontakt zu einer Hilfsorganisation sucht, tut dies am besten in dem er/sie Donnerstags ab 19.30 Uhr in die Desi, Brückenstraße 23  in Nürnberg kommt.

Jeden Donnerstag gibt es dort VoKü (günstige Massenverpflegung immer vegetarisch, manchmal vegan aus wechselnden Ländern). Heute gab es afghanische Küche – sehr lecker.

Wer wie ich auf der Suche ist, sein übriges Geld möglichst sinnbringend los zu werden spendet dies an:

Förderverein für soziale und politische Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen e.V.
Evangelische Kreditgenossenschsft eG
KtoNr. 3501817
BLZ 52060410
Verwendungszweck: Spende Karawane

Weitere Informationen unter: http://thecaravan.org/nuernberg

Download,mp3: Mit Rechtsklick und „Ziel speichern unter…“

oder gleich hier im Player anhören:


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