Posts Tagged ‘Neonazis’

Wohin mit der Kohle? Nr. 4 Nürnberger Bündnis Nazistopp

21. Oktober 2012

Mit einem Monat Pause, zum Teil urlaubsbedingt, erscheint heute eine neue Folge aus der Reihe „Wohin mit der Kohle“. Zu Besuch beim

erzählte uns Max etwas über die Entstehung und Arbeit des Bündnisses.

Zum Runterladen hier zum Download Mit Rechtsklick und “Ziel speichern unter…”

oder gleich hier im Player anhören:

Unterstützung in Form von Spenden ist immer herzlich willkommen an:

Max Gnugesser-Mair
Stichwort „Nürnberger Bündnis Nazistopp“
Postbank Nürnberg
BLZ 76010085
KontoNr. 170678857

Da es sich um keinen gemeinnützigen Verein handelt, kann der Betrag steuerlich nicht geltend gemacht werden. Weiter Informationen und Möglichkeiten der Kontaktaufnahme findet ihr unter: http://www.nazistopp-nuernberg.de

Naziaufkleber in der Gartenstadt 03.09.12

4. September 2012

da ich mit dem Fahrrad gerne immer wieder neue Strecken ausprobiere, führte mich mein gestriger Weg durch die Gartenstadt. Offensichtlich haben dort gerade ein paar Nazis ihr restliches Urlaubsgeld in Aufkleber investiert und nutzten ihre Freizeit für die bei ihnen beliebte Tätigkeit der Sachbeschädigung und Umweltverschmutzung. Als Schwerpunkte haben sie dabei offensichtlich die Katholische Kirche, sowohl auf der Vorder-, wie auch auf der Rückseite und das Hochhaus in der Paumannstraße 2 auserkoren. Dass die katholische Kirche in den Fokus gerät, liegt entweder daran, dass die Nazis glauben, sie hätten eine frohe Botschaf zu verkünden und wären deshalb bei der Kirche richtig oder, was wahrscheinlicher ist, sie halten die Kirche für eine Moschee und den Kirchturm für ein Minarett – dann passt es wenigstens in ihre verdrehte Weltsicht und der Hetze gegen eine angebliche Islamisierung.

Für das Hochhaus in der Paumannstraße gibt es drei Möglichkeiten. Entweder ist es eine Botschaft an dort wohnende Demokraten oder es wohnt dort ein Naziaktivist der zur Reviermarkierung einen besonders großen „Haufen“ vor seine Hütte machen wollte. Oder, und das ist wohl am wahrscheinlichsten, die Nazis hatten noch ein paar Aufkleber übrig und wollten sie des Nächtens möglichst sichtgeschützt loswerden.

Bei den Aufklebern handelt es sich inhaltlich um den üblichen braunen Dreck. Oftmals in neuem Layout. An die Adresse der AntifaschistInnen scheint der Aufkleber „Kein Sex mit Zecken“ adressiert zu sein (Als Gegenaussage zu „Kein Sex mit Nazis“). Die unbedarfte BürgerIn dürften sich wundern, warum man über offensichtliche biologische Unmöglichkeiten, wie der Kopulation mit einem Holzbock, einen Aufkleber entwerfen sollte.

Aufgefallen in der Kategorie „Überfremdungsangst schüren“ ist der Aufkleber „Neue deutsche Jugend?“ Von Assoziationen bis hin zu eindeutiger Übernahmen von „NS-Politik“, die in diesem Fall auch eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung nach sich zieht, reicht die Pallette der Aufkleber.

Selbst die Aufforderung zu kriegerischen Handlungen fehlt nicht

Was auf diesem Aufkleber allerdings fehlt, ist die Angabe eines „presserechtlich Verantwortlichen“  – so entgeht man der Anzeige.

Besonders bedauerlich, dass eine Anzeige der Kleberreien lt. Polizei „nur“ Ermittlungen wegen  Sachbeschädigung ohne politische Motivation nach sich ziehen würde – aber irgendwie muss man die Statistik ja schönen.

Bildergalerie – zur größeren Ansicht auf die Bilder klicken.

Da die Aufkleber frisch geklebt waren (natürlich ließen die „guten Deutschen“ den Aufklebermüll immer an Ort und Stelle liegen), konnten sie auch sehr einfach wieder entfernt werden – insgesamt ein „ertragreicher“ Abendspaziergang 🙂

Sicher führt mich mein Weg die nächsten Tage wieder durch die Gartenstadt umd zu sehen, ob es zu Nachklebeaktionen gekommen ist. In diesem Sinne – Gartenstädter seid wachsam!

Neonazistische Aufkleberschwemme am Hasenbuck

14. Juni 2012

Rund um die Nürnberger U-Bahnstation Hasenbuck, entlang der Ingolstädter Straße bis zur Tirolerstraße und sämtlicher Nebenstraßen, haben sich Neonazis mit dem Bekleben von Zigarettenautomaten, Stromverteilerkästen, Laternenmasten und auch dem Schaukasten der Pfarrei St. Theresia vergnügt.

Neben den aktuellen NPD Aufklebern „Wir sind für Deutschland – nicht nur beim Fußball“ fand sich auch das Geschwoffel der „JN“ – die den „Nationalen Sozialismus“ durchsetzen will. Es überwiegend die Aufkleber der „Division Franken“ , auf denen Marcel Maderer aus Forcheim als presserechtlich verantwortlich zeichnet, die „Volksgemeinschaft“ schöner als „Individualismus“ findet und meint – man solle doch der „Bewegung“ beitreten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Rund 60 Aufkleber fielen meinem Reinigungswahn zum Opfer – wobei ich gestehen muss, dass bei dem Aufkleber „Nationalen Sozialismus durchsetzen!“ es am meisten Spaß macht nur das Wort „Nationalen“ wegzukratzen 🙂

Etwas Gutes hat es ja, wenn die Nasen mit dem merkwürdig eintönigen Frisurengeschmack ihre Aufkleber kleben  – sie sind an der frischen Luft und machen in der Zeit schon mal keinen anderen Blödsinn.

Wenn man sie allerdings auf frischer Tat ertappt – sollte man nicht zögern eine Anzeige aufzugeben – Sachbeschädigung ist es allemal – und eine Verschandelung der Umwelt, zumindest der geistigen ist es ja wohl auch.

In diesem Sinne – Haltet eure Umwelt sauber – gibt doch überall die kleinen braunen Tütchen – da passt auch dieser braune Dreck rein.


%d Bloggern gefällt das: